Pressemitteilung Das Jahr 2009 begann für die Engeraner Grünen mit einer Arbeitssitzung im Rathaus zum Haushalt der Stadt für das Jahr 2009. Zur Unterstützung hatten sie den Kämmerer Jens Stellbrink eingeladen, der sowohl bei der Klärung von Einzelfragen als auch bei der Gesamteinschätzung des vorgelegten Entwurfs wichtige Hilfestellungen geben konnte. Welche Schätzungen der Steuereinnahmen sind bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland realistisch und wie wirkt sich das auf die Einnahmen im Engeraner Haushalt 2009 aus? Was kann Kommunalpolitik tun, um ein erneutes Abrutschen ins Haushaltssicherungskonzept zu verhindern? – diese und andere Fragen galt es zu klären.

Einerseits verringern sich die Zuwendungen vom Land NRW für die Stadt Enger, weil in 2008 gute Einnahmen im Bereich der Gewerbesteuer erzielt wurden – paradoxerweise gilt Enger deshalb als „finanzstark“. Auf der anderen Seite wären allerdings nach Ansicht der Grünen erhebliche Investitionen zu tätigen. „Nach unserer Einschätzung sind die im Haushalt veranschlagten 305.000 € für Maßnahmen des Klimaschutzes, 100.000 € für Gebäudesanierungen und damit verbundenen Energiesparmaßnahmen sowie 50.000 € für eine strom- und somit Kosten sparende Beleuchtung der Bahnhofstr. nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wir können nur dann auf Dauer Energiekosten sparen, wenn wir jetzt die öffentlichen Gebäude und die Beleuchtung „fit“ machen“, argumentierte Regina Schlüter-Ruff. „Darüber hinaus dürfen wir uns auch gegenüber Konzepten regenerativer Energiegewinnung durch die Stadt nicht verschließen – ein Anfang mit dem Blockheizkraftwerk im Gartenhallenbad ist bereits gemacht.

haushaltssitzung2009

So würde auf Dauer auch der Anteil der zu zahlenden Energiekosten gesenkt. Andere Städte sind in dieser Frage bereits viel weiter“, so Klaus-Hermann Bunte im Verlauf der Beratung. Über all diesen Überlegungen steht natürlich der Gedanke des Klimaschutzes bei den Grünen. „Wir müssen in der aktuellen Situation Ideen entwickeln, die unsere Stadt zukunftsfähig und attraktiv machen“, so Thomas Haemisch. „Tun Sie Gutes für die Stadt Enger“ war denn auch der Wunsch des Kämmerers für die weiteren Beratungen.